Das Institut für Ostrecht München (IOR) wurde am 18. 7. 1957 auf Initiative von Prof. Dr. Reinhart Maurach als rechtsfähiger Verein (e. V.) gegründet. Seine Aufgaben umfassen die systematische Erforschung der Rechtssysteme in den Staaten Mittel- und Osteuropas sowie der GUS einschließlich der Rechtspraxisa und der Rechtswissenschaft, die Verbreitung der Forschungsergebnisse in Deutschland und im Ausland sowie die Stärkung des wissenschaftlichen Erfahrungsaustauschs und der internationalen Beziehungen auf allen Gebieten des Rechtswesens. Zu diesem Zweck betreibt das Institut flächendeckende Grundlagenforschung und Projektforschungen, sammelt Rechtsliteratur aus und über den Forschungsraum, erstellt Rechtsgutachten für Gerichte, Behörden, Unternehmen und Private und erteilt Auskünfte über das Recht der osteuropäischen Staaten, gibt wissenschaftliche Publikationen und Periodika heraus, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs durch Lehre und die Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten sowie organisiert Rechtstagungen und ähnliche Veranstaltungen.

Seit 2007 hat das Institut seinen Sitz in Regensburg und nimmt am Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg (WiOS) teil. Innerhalb dessen interdisziplinärer Strukturen vertritt das IOR die Rechtswissenschaft.

Das Institut für Ostrecht e.V. wird über das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz von der Bundesrepublik Deutschland sowie über das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst vom Freistaat Bayern institutionell gefördert. Es ist ausschließlich gemeinnützig tätig.

Dem Institut für Ostrecht München e.V. gehören verdiente Persönlichkeiten aus der Justiz, der Rechtswissenschaft, dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und der Anwaltschaft an. Der Verein ist sowohl Träger des Instituts als auch dessen wissenschaftliches Kuratorium.