Institut für Ostrecht


Das Institut für Ostrecht (IOR) wurde am 18.7.1957 auf Initiative von Reinhart Maurach als rechtsfähiger Verein (e. V.) gegründet. Seine Aufgaben umfassen die systematische Erforschung der Rechtssysteme in den ehemals sozialistischen Staaten Osteuropas einschließlich der Rechtspraxis und der Rechtswissenschaft, die Verbreitung der Forschungsergebnisse in Deutschland und im Ausland, die Teilnahme an der internationalen rechtlichen Zusammenarbeit sowie die Stärkung des wissenschaftlichen Erfahrungsaustauschs und der internationalen Beziehungen auf allen Gebieten des Rechtswesens.

Zu diesem Zweck betreibt das Institut flächendeckende Grundlagenforschung und Projektforschungen, sammelt Rechtsliteratur aus und über den Forschungsraum, erstellt Rechtsgutachten für Gerichte, Behörden, Unternehmen und Private und erteilt Auskünfte über das Recht der osteuropäischen Staaten, gibt wissenschaftliche Publikationen und Periodika heraus, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und organisiert Rechtstagungen, Vorträge und ähnliche Veranstaltungen.

Mitteilungen aus dem Institut

Vom 8. bis 12. April leitet Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper, Geschäftsführer des Instituts für Ostrecht, an der Universität Lissabon ein Seminar zum Thema „Russian law – the legal system of a country at war“. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, tief in die Rechtsgeschichte Russlands einzutauchen und sowohl das …
Das Institut für Ostrecht freut sich, zwei außergewöhnliche Sommerschulen für das Jahr 2024 anzukündigen: Die Sommerschule zum vergleichenden Verfassungsrecht in Budapest, Ungarn, und die Sommerschule zur Rechtsentwicklung und Rechtsstaatlichkeit in Kasachstan. 🇭🇺 Budapest, Ungarn: Vom 17. bis 31. August 2024 bietet die Sommerschule „DIKAIOSYNE“ an der renommierten Eötvös-Loránd-Universität Budapest ein …
Das Heft 03/2024 der WiRO ist heute erschienen. Wie inzwischen gewohnt, stellen wir Ihnen die Ausgabe die aktuelle Ausgabe hier als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung. IOR-Chronik: Russland, Ukraine, Slowakische Republik, Ungarn, Rumänien, Albanien IRZ: Geldwäschebekämpfung im Kosovo …
Das Institut für Ostrecht trauert um seinen Ehrenvorsitzenden und früheren Wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. Dres. h.c. Friedrich-Christian Schroeder, der am 26.3.2024 im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Friedrich-Christian Schroeder war von 1973 bis 2022 Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Ostrecht, zunächst in München, dann in Regensburg. Als einer der …
Vom 19. bis 21. März fand an der Universität Regensburg das Dreiländertreffen statt, das sich mit aktuellen und dringenden Fragen der internationalen Zusammenarbeit in der Wissenschaft und Forschung befasste. Unser Gastwissenschaftler von der Nationalen Vorkarpatenuniversität Vasyl Stefanyk in Ivano-Frankivs’k, Ukraine. Dr. Oleksandr Kovalyshyn, war mit einem aufschlussreichen Vortrag mit dem …
Im aktuellen Semester bietet der Geschäftsführer des Instituts für Ostrecht und wissenschaftlicher Referent für ungarisches Recht Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper an der Andrássy Deutschsprachigen Universität Budapest erneut die Übung „Fachübersetzen von Rechts- und Verwaltungstexten Deutsch-Ungarisch/Ungarisch-Deutsch“ an. Diese spezialisierte Veranstaltung richtet sich an Teilnehmende mit juristischem sowie übersetzungs- und/oder …
Die Nationale Universität für den Öffentlichen Dienst in Budapest und die Deutschsprachige Andrássy Universität Budapest haben sich in den Jahren 2024 bis 2028 zusammengetan, um die rechtsvergleichende Forschungswerkstatt mit dem Titel „Juristisches Grenzland: Die Berührungspunkte zwischen Privatrecht und öffentlichem Recht in hybriden Rechtsgebieten“ zu organisieren. Das Hauptaugenmerk der Werkstatt liegt …
Im Rahmen der Fachzeitschrift „Deutsches Autorecht“ (DAR) wurde ein Aufsatz von Tina de Vries, unserer wissenschaftlichen Referentin für polnisches Recht, zum Thema „Neue Entwicklungen im polnischen Verkehrsstraf- und Ordnungswidrigkeitenrecht“ veröffentlicht. Tina de Vries analysiert darin aktuelle Änderungen und Entwicklungen auf den vorgenannten Rechtsgebieten sind. Der Beitrag ist in der Ausgabe …
Das Institut für Ostrecht ist stolz, eine Schlüsselrolle im neu geschaffenen Zentrum für interdisziplinäre Ukrainestudien, dem „Denkraum Ukraine“, an der Universität Regensburg zu spielen. Dieses Zentrum, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit rund 2,5 Millionen Euro gefördert wird, zielt darauf ab, die umfassende Expertise der Universität Regensburg in den …
Das Heft 02/2024 der WiRO ist heute erschienen. Wie inzwischen gewohnt, stellen wir Ihnen die Ausgabe die aktuelle Ausgabe hier als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung. Keller, Nino/Keller, Christoph: Georgien: Gesetz über die Sanierung und gemeinschaftliche Befriedigung von Gläubigerforderungen – Teil 5: Vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren, DOI 10.61028/wiro-2024-02-18 Küpper, Herbert: Ungarns neue Freistellungsverordnung …

Aufgaben des Instituts

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Länderreferate

Das Institut für Ostrecht gliedert sich – hierin der Tradition der Abteilung Recht im Osteuropa-Instituts Breslau folgend – in Länderreferate. Dies erlaubt eine synoptisch-geografische Erforschung der Rechtsentwicklung in Osteuropa, die in dieser Form in der Welt einzigartig ist.

Die Länderreferentinnen und Länderreferenten des IOR sind ausgewiesene Spezialisten für die Rechtsordnungen der von ihnen beobachteten Staaten. Sie sprechen die Sprache(n) ihres Forschungsraums fließend und haben hervorragende Rechts- und Landeskenntnisse.

Treten Sie mit uns in Verbindung:

Institut für Ostrecht e.V.
Landshuter Straße 4
93047 Regensburg
Tel.: 0941/ 943 5450
Fax: 0941/ 943 5465
E-Mail: info(at)ostrecht.de