Institut für Ostrecht


Das Institut für Ostrecht (IOR) wurde am 18.7.1957 auf Initiative von Reinhart Maurach als rechtsfähiger Verein (e. V.) gegründet. Seine Aufgaben umfassen die systematische Erforschung der Rechtssysteme in den ehemals sozialistischen Staaten Osteuropas einschließlich der Rechtspraxis und der Rechtswissenschaft, die Verbreitung der Forschungsergebnisse in Deutschland und im Ausland, die Teilnahme an der internationalen rechtlichen Zusammenarbeit sowie die Stärkung des wissenschaftlichen Erfahrungsaustauschs und der internationalen Beziehungen auf allen Gebieten des Rechtswesens.

Zu diesem Zweck betreibt das Institut flächendeckende Grundlagenforschung und Projektforschungen, sammelt Rechtsliteratur aus und über den Forschungsraum, erstellt Rechtsgutachten für Gerichte, Behörden, Unternehmen und Private und erteilt Auskünfte über das Recht der osteuropäischen Staaten, gibt wissenschaftliche Publikationen und Periodika heraus, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und organisiert Rechtstagungen, Vorträge und ähnliche Veranstaltungen.

Mitteilungen aus dem Institut

radioeins (rbb): Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper über den Ausgang der Parlamentswahlen im Interview

radioeins (rbb): Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper über den Ausgang der Parlamentswahlen im Interview

„Vége van!“ (Es ist vorbei!) – das ist seit der Nacht vom 12. auf den 13. April 2026 überall in Budapest zu lesen. Seitdem klar ist, dass die Oppositionspartei TISZA (Tisztelet és Szabadság – Respekt und Freiheit) unter Führung von Péter Magyar die Parlamentswahlen nicht nur gewonnen hat, sondern sogar …
Blockkurs „Ukrainisches Wirtschaftsrecht“ – Sommersemester 2026

Blockkurs „Ukrainisches Wirtschaftsrecht“ – Sommersemester 2026

Im Sommersemester 2026 bietet das Institut für Ostrecht (IOR) zusammen mit der Universität Regensburg im Rahmen des Denkraum Ukraine einen Blockkurs zum ukrainischen Wirtschaftsrecht an. Vor dem Hintergrund des von der Ukraine angestrebten EU‑Beitritts beleuchtet die Veranstaltung zentrale Bereiche des Wirtschaftsrechts der Ukraine und fragt nach deren Kompatibilität mit dem …
Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper: Berufung in ukrainischen Herausgeberrat

Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper: Berufung in ukrainischen Herausgeberrat

Unser Geschäftsführer, Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper, wurde in den Herausgeberrat der ukrainischen Fachzeitschrift Aktualʹnì problemi vdoskonalennâ činnogo zakonodavstva Ukraïni („Aktuelle Probleme der Verbesserung der geltenden Gesetzgebung der Ukraine“) berufen. Die Zeitschrift wird seit 1996 von der Nationalen Wassyl-Stefanyk-Universität der Vorkarpaten Iwano-Frankiwsk herausgegeben und erscheint dreimal jährlich auf Ukrainisch …
Podiumsdiskussion in Cluj: Zivilrecht in totalitären Staaten

Podiumsdiskussion in Cluj: Zivilrecht in totalitären Staaten

Am 26. März 2026 nahm Axel Bormann, Länderreferent des Instituts für Ostrecht (IOR) für rumänisches und moldauisches Recht, an einer hochkarätig besetzten Paneldiskussion in Cluj (Rumänien) teil. Die Veranstaltung wurde vom Mathias Corvinus Collegium (MCC) Cluj in Zusammenarbeit mit der ebenfalls in der zweitgrößten Stadt Rumäniens ansässigen Sapientia Universität organisiert …
WiRO: Heft 1-3/2026 erschienen

WiRO: Heft 1-3/2026 erschienen

Das Heft 1-3/2025 der WiRO ist erschienen. Wie inzwischen gewohnt, stellen wir Ihnen die aktuelle Ausgabe hier als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung. Tsurkalenko, Yuliia , Zwischen Krise und Reform: Der Wandel der ukrainischen Streitkräfte und ihrer Mobilmachungspolitik, DOI: 10.61028/wiro-2026-01-48 Suri, Noémi, Auswirkungen der Richtlinien über Restrukturierungsrahmen auf das ungarische Insolvenzrecht, …
Konferenz am IOR: „Zwischen staatlicher Macht und Vorherrschaft des Rechts“

Konferenz am IOR: „Zwischen staatlicher Macht und Vorherrschaft des Rechts“

Am 19. und 20. März 2026 fand am Institut für Ostrecht das Forschungssymposium „Zwischen staatlicher Macht und Vorherrschaft des Rechts“ statt. Organisiert von Michael Reichenthaler, Doktorand am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Kirchenrecht von Prof. Dr. Martin Löhnig, dem wissenschaftlichen Leiter des IOR, brachte die Veranstaltung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler …
Jahreshauptversammlung der Südosteuropa-Gesellschaft in Regensburg

Jahreshauptversammlung der Südosteuropa-Gesellschaft in Regensburg

Am 28. Februar 2026 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Südosteuropa-Gesellschaft im Alten Finanzamt in Regensburg statt. Die traditionsreiche Veranstaltung bot erneut ein Forum für den interdisziplinären Austausch zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Südosteuropa. Im Rahmen der Versammlung überreichte der Geschäftsführer des Instituts für Ostrecht (IOR) und Vorstand der …
„Fokus Ostrecht“ / „Focus Eastlaw“: Internationale Tagung an der CAU in Kiel

„Fokus Ostrecht“ / „Focus Eastlaw“: Internationale Tagung an der CAU in Kiel

Vom 12. bis 14. Februar 2026 fand am Institut für Osteuropäisches Recht der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die internationale Tagung „Fokus Ostrecht“ / „Focus Eastlaw“ statt. Die Veranstaltung wurde im hybriden Format auf Deutsch und Englisch durchgeführt und verstand den Raum „Osteuropa“ bewusst weit: Neben der Ukraine und den postsowjetischen Staaten …
Stellenausschreibung: Rechtswissenschaftler:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Nachfolgestaaten Jugoslawiens

Stellenausschreibung: Rechtswissenschaftler:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Nachfolgestaaten Jugoslawiens

Am Institut für Ostrecht im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg ist ab dem 1. April 2026 die Stelle eines/einer Rechtswissenschaftlers/Rechtswissenschaftlerin (m/w/d) mit Schwerpunkt Nachfolgestaaten Jugoslawiens (westlicher Balkan) im Umfang von 50 bis 100 Prozent der tariflichen wöchentlichen Arbeitszeit zu besetzen. Die Stelle wird im Rahmen von TVöD (Bund) 13 vergütet …
Stellenausschreibung: Rechtswissenschaftler:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Ukraine

Stellenausschreibung: Rechtswissenschaftler:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Ukraine

Am Institut für Ostrecht im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg ist ab dem 1. April 2026 die Stelle eines/einer Rechtswissenschaftlers/Rechtswissenschaftlerin (m/w/d) mit Schwerpunkt Ukraine im Umfang von 50 bis 100 Prozent der tariflichen wöchentlichen Arbeitszeit zu besetzen. Die Stelle wird im Rahmen von TVöD (Bund) 13 vergütet und ist bis …

Aufgaben des Instituts

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Länderreferate

Das Institut für Ostrecht gliedert sich – hierin der Tradition der Abteilung Recht im Osteuropa-Instituts Breslau folgend – in Länderreferate. Dies erlaubt eine synoptisch-geografische Erforschung der Rechtsentwicklung in Osteuropa, die in dieser Form in der Welt einzigartig ist.

Die Länderreferentinnen und Länderreferenten des IOR sind ausgewiesene Spezialisten für die Rechtsordnungen der von ihnen beobachteten Staaten. Sie sprechen die Sprache(n) ihres Forschungsraums fließend und haben hervorragende Rechts- und Landeskenntnisse.