CrossCulture Fellow 2025 Bekmamat Mederov aus Kirgisistan am IOR

Vom 4. August bis 26. Oktober 2025 begrüßt das Institut für Ostrecht (IOR) den kirgisischen Politikwissenschaftler Bekmamat Mederov als Fellow des CrossCulture Programms (CCP) des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Bereits zum fünften Mal fungiert das IOR damit als gastgebende Organisation eines CCP-Stipendiaten – nach Tadschikistan (2011), Kasachstan (2015) sowie Tadschikistan (2017 und 2024).

Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. h.c. Herber Küpper empfängt Bekmamat Mederov am IOR

Das CCP fördert den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland und über 40 Partnerländern. Berufstätige und zivilgesellschaftlich Engagierte aus Kultur, Bildung, Wissenschaft, Kunst und Medien vertiefen hier ihre Fachkenntnisse und erwerben praxisnahe interkulturelle Kompetenzen. Die gewonnenen Erfahrungen stärken anschließend die Arbeit der Heimatinstitutionen.

Bekmamat Mederov, geboren 1993 in Bischkek, leitet seit 2021 Anti-Korruptionsprojekte am Central Asian Research Institute on Corruption and Money Laundering. Während seiner Hospitation am IOR wird Herr Mederov an vergleichenden Analysen zu Rechtsstaatlichkeit in Transformationsstaaten arbeiten. Höhepunkt wird seine Beteiligung am Workshop „EU-Beitrittsprozess der Ukraine: Aufbau und Sicherung langfristiger rechtsstaatlicher Strukturen“ (13.–17. Oktober 2025, gemeinsam mit „Denkraum Ukraine“) sein, bei dem er NGO-Erfahrungen zur Korruptionsbekämpfung in Kirgisistan vorstellt.

Antje Himmelreich freut sich als wissenschaftliche Referentin für den postsowjetischen Raum auf den Austausch mit Herrn Bekmamat Mederov.

Das Institut für Ostrecht freut sich, in Zusammenarbeit mit dem ifa den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und nachhaltige Netzwerke in der Region Zentralasien zu stärken.