„Deutsch-Ukrainischer Polizeidialog“ zu Gast im Polizeipräsidium Oberpfalz

Am 10. September besuchten ukrainische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Donetsk University of Internal Affairs sowie ukrainische Polizistinnen und Polizisten im Rahmen des Deutsch-Ukrainischen Polizeidialogs das Polizeipräsidium Oberpfalz.

Polizeipräsident Thomas Schöniger begrüßte die Delegation persönlich, stellte die Organisationsstruktur des Präsidiums vor, berichtete über aktuelle Schwerpunkte und gab Einblicke in die technische Ausstattung. In der anschließenden Kaffeerunde entstand ein offener Austausch auf Augenhöhe.

Besonders rege diskutiert wurden Fragen zur Arbeit der Verkehrspolizei, Besonderheiten des Dienstalltags und Erfahrungen aus der polizeilichen Praxis unter Kriegsbedingungen in der Ukraine. Trotz teils sehr unterschiedlicher Rahmenbedingungen wurden viele gemeinsame Prinzipien und professionelle Standards sichtbar – von klaren Einsatzabläufen bis zu Präventionsansätzen.

Den Abschluss bildete eine Führung durch die Einsatzzentrale des Präsidiums. Mit vor Ort waren auch Vertreterinnen und Vertreter des Instituts für Ostrecht sowie der Universität Regensburg.

Der Austausch zeigte, dass solche Begegnungen das Lernen an bewährten Verfahren ermöglichen, Vertrauen stärken und die Grundlage für eine tragfähige Zusammenarbeit legen. Der Besuch war zugleich ein weiterer Schritt hin zu einer Verstetigung des „Deutsch-Ukrainischen Polizeidialogs“.

Der Workshop ist Teil des Projekts „Polizeiliche Gefahrenprävention in der Ukraine“, gefördert durch die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung. Er unterstreicht den Stellenwert des direkten Dialogs und der engen Kooperation für gemeinsame Sicherheit.