Institut für Ostrecht bei Jahreskonferenz „Spatial Turns in Ukrainian Studies“ vertreten

Am 21. und 22. September 2026 fand in Regensburg die Jahreskonferenz des Zentrums für interdisziplinäre Ukrainestudien Denkraum Ukraine statt. Unter dem Titel „Spatial Turns in Ukrainian Studies“ diskutierten über 30 Teilnehmende aus Deutschland, der Ukraine, Kanada, Ungarn, Italien, Norwegen, Polen, Rumänien, Schweden, der Schweiz und Tschechien aktuelle Fragen der Ukraine.

Das Institut für Ostrecht war durch Antje Himmelreich vertreten, die am Montag ein Panel im Themenblock „War and Knowledge Production on Ukraine“ moderierte. Mit Beiträgen von Valeriya Korablyova (Karls-Universität Prag, Tschechische Republik), Yuliya Yurchuk (Södertörn Universität, Schweden) und Olena Romanova (West-Universität Temeswar, Rumämien) beleuchtete das Panel, wie der Krieg die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Ukraine und deren epistemische Grundlagen verändert.

Die vom Denkraum Ukraine in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) und der Universität Regensburg organisierte Konderenz markierte zugleich das zweijährige Bestehen des Zentrums. Das Institut für Ostrecht ist seit Beginn Teil dieses Projektes und deckt insbesondere das Themenfeld „Krieg, Frieden, Nachkriesgsordnung“ ab. Der Denkraum Ukraine an der Universität Regensburg wird vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA) von 2024 bis 2028 gefördert.