Gleich mit zwei Beiträgen aus unserem Institut: Der Sammelband „Das Burgenland als rechtlicher Zwischenraum“, herausgegeben von unserem wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. Martin Löhnig zusammen mit Kamila Staudigl-Ciechowicz, ist jetzt bei Duncker & Humblot als Band 235 der Reihe Schriften zur Rechtsgeschichte erschienen. Auch unser Geschäftsführer Prof. Dr. Herbert Küpper hat einen Beitrag zu dem Band verfasst.
Der Band untersucht den einzigartigen rechtlichen Übergangszustand, der mit der Eingliederung Deutsch-Westungarns als Burgenland nach Österreich 1921 entstand: Über Jahre hinweg blieb dort ungarisches Recht in Kraft, während zugleich eine Angleichung an die österreichische Rechtsordnung erfolgte. Renommierte Autorinnen und Autoren beleuchten diese Konstellation aus rechts- und zeithistorischer Perspektive.
Prof. Löhnig trägt mit dem Beitrag „Die jüngere Rechtsgeschichte des Burgenlands als Teil einer alternativen europäischen Rechtsgeschichte der Moderne“ zum Band bei, Prof. Küpper mit „Jenseits des Burgenlands. Rechtliche Zwischenräume und gemischte Rechtsordnungen in weiteren Staaten der Region“.
Bibliografische Angabe:
Martin Löhnig / Kamila Staudigl-Ciechowicz (Hrsg.): Das Burgenland als rechtlicher Zwischenraum. Schriften zur Rechtsgeschichte, Band 235. Duncker & Humblot, Berlin 2026, 454 S., ISBN 978-3-428-19600-5.
Weitere Informationen finden Sie beim Verlag Duncker & Humblot.

