Seit dem Wahlsieg von Péter Magyar im April 2026 arbeitet die neue ungarische Regierung systematisch die 16 Jahre Fidesz-Herrschaft auf. Das Institut für Ostrecht begleitet diesen historischen Prozess wissenschaftlich.
In einem Gastbeitrag für Legal Tribune Online (LTO) erläutert Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Referent für ungarisches Recht am Institut für Ostrecht, die Hintergründe der „Sechzehnten Änderung“ des ungarischen Grundgesetzes, der ersten Verfassungsänderung der Regierung Magyar. Sie begrenzt die Amtszeit des Ministerpräsidenten künftig auf insgesamt acht Jahre, entzieht der umstrittenen Identitätsschutzbehörde ihre verfassungsrechtliche Grundlage und leitet erste Schritte zur Rückholung des von der Vorgängerregierung zweckentfremdeten Staatsvermögens ein.
Der Beitrag „Ungarn: Erste Verfassungsänderung der Regierung Magyar. Das Ausmisten beginnt“ ist am 09.07.2026 erschienen und bei LTO zu lesen.

