Institut für Ostrecht


Das Institut für Ostrecht (IOR) wurde am 18.7.1957 auf Initiative von Reinhart Maurach als rechtsfähiger Verein (e. V.) gegründet. Seine Aufgaben umfassen die systematische Erforschung der Rechtssysteme in den ehemals sozialistischen Staaten Osteuropas einschließlich der Rechtspraxis und der Rechtswissenschaft, die Verbreitung der Forschungsergebnisse in Deutschland und im Ausland, die Teilnahme an der internationalen rechtlichen Zusammenarbeit sowie die Stärkung des wissenschaftlichen Erfahrungsaustauschs und der internationalen Beziehungen auf allen Gebieten des Rechtswesens.

Zu diesem Zweck betreibt das Institut flächendeckende Grundlagenforschung und Projektforschungen, sammelt Rechtsliteratur aus und über den Forschungsraum, erstellt Rechtsgutachten für Gerichte, Behörden, Unternehmen und Private und erteilt Auskünfte über das Recht der osteuropäischen Staaten, gibt wissenschaftliche Publikationen und Periodika heraus, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und organisiert Rechtstagungen, Vorträge und ähnliche Veranstaltungen.

Mitteilungen aus dem Institut

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Südosteuropa-Gesellschaft, die vom 15. bis 17. Februar 2024 im Sudetendeutschen Haus in München abgehalten wurde, ist Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper, der Geschäftsführer des Instituts für Ostrecht (IOR), erneut in das Amt des Vizepräsidenten gewählt worden. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf das Thema „Die …
Im Rahmen der hybriden Vorlesungsreihe „Einführung in das ukrainische Recht aus vergleichender Perspektive“, die an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) stattfand, hielt am 12. Februar 2024 unsere Gastwissenschaftlerin Dr. Yuliia Tsurkalenko von der Staatlichen Universität für innere Angelegenheiten Donezk, Filiale Kryvyj Rih, einen aufschlussreichen Vortrag zum Thema „Polizeireform in der …
Am 02. Februar 2024 fand an der Universität Regensburg die letzte Veranstaltung der Vorlesungsreihe „Einführung in das russische Recht: Rechtsgeschichte, Rechtsinstitutionen und Verfassungsrecht“ statt, die seit dem Wintersemester 2019/20 jährlich angeboten wird. Diese Veranstaltung, organisiert und geleitet von unserer wissenschaftlichen Referentin für russisches und ukrainisches Recht am Institut für Ostrecht …
Das Heft 01/2024 der WiRO ist heute erschienen. Wie inzwischen gewohnt, stellen wir Ihnen die Ausgabe die aktuelle Ausgabe hier als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung. Špatenková, Renata: Tschechische Republik: Darstellung einiger ausgewählter arbeitsrechtlicher Probleme bei der Arbeit im Homeoffice, DOI: 10.61028/wiro-2024-01-16 Keller, Nino/Keller, Christoph: Georgien: Gesetz über die Sanierung und …
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstaltet in diesem Semester die hybride Vorlesungsreihe „Einführung in das ukrainische Recht aus vergleichender Perspektive“. Die Reihe befasst sich mit verschiedenen Bereichen des ukrainischen Rechts und dessen internationalen Bezügen. Am 22. Januar 2024 setzte Dr. Oleksandr Kovalyshyn, Gastwissenschaftler von der Nationalen Vorkarpatenuniversität Vasyl Stefanyuk in Ivano-Frankivs’k, …
Die Deutsche Stiftung Friedensforschung hat das gemeinsame Pilot-Projekt „Restorative Justice in der Ukraine“ von Prof. Dr. Martin Löhnig (Universität Regensburg) und Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper (Institut für Ostrecht) bewilligt. Dieses Forschungsprojekt zielt darauf ab, eine umfassende rechtswissenschaftliche Analyse der staatlichen Maßnahmen zur rechtlichen Aufarbeitung des sowjetischen Unrechts in …
Das Institut für Ostrecht (IOR) freut sich, die Erweiterung seiner digitalen Präsenz durch den Start eines brandneuen Instagram-Accounts bekanntzugeben. Unter dem Benutzernamen @ior_ostrecht öffnen wir ein neues Kapitel in der Art und Weise, wie wir Rechtsthemen kommunizieren und teilen. Warum Instagram? Weil das Recht nicht ausschließlich in Paragrafen und Aktenordnern …
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstaltet in diesem Semester die hybride Vorlesungsreihe „Einführung in das ukrainische Recht aus vergleichender Perspektive“. Die Reihe befasst sich mit verschiedenen Bereichen des ukrainischen Rechts und dessen internationalen Bezügen. Am 15. Januar 2024 trug Antje Himmelreich, wissenschaftliche Referentin für ukrainisches Recht am Institut für Ostrecht, mit …
Das Institut für Ostrecht setzt seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem DAAD fort und führt auch im Jahr 2024 das Projekt „Grundrechtsschutz durch Verwaltungsgerichtsbarkeit“ im Rahmen des Programms „Ost-West-Dialog. Akademischer Austausch und wissenschaftliche Kooperation für Sicherheit, Zusammenarbeit und zivilgesellschaftliche Entwicklung in Europa“ durch. Erfolreiche Teilnehmer:innen des Studienseminars 2023 in Astana Das …
Das Heft 12/2023 der WiRO ist heute erschienen. Wie inzwischen gewohnt, stellen wir Ihnen die Ausgabe die aktuelle Ausgabe hier als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung. Himmelreich, Antje: Einführung eines einheitlichen Vorauswahlverfahrens für die Richter des Verfassungsgerichts der Ukraine als Voraussetzung für den EU-Beitritt, DOI: 10.61028/wiro-2023-12-14 Černý, Petr/Mates, Pavel/ Sommerfeld, Jan: …

Aufgaben des Instituts

Länderreferate

Das Institut für Ostrecht gliedert sich – hierin der Tradition der Abteilung Recht im Osteuropa-Instituts Breslau folgend – in Länderreferate. Dies erlaubt eine synoptisch-geografische Erforschung der Rechtsentwicklung in Osteuropa, die in dieser Form in der Welt einzigartig ist.

Die Länderreferentinnen und Länderreferenten des IOR sind ausgewiesene Spezialisten für die Rechtsordnungen der von ihnen beobachteten Staaten. Sie sprechen die Sprache(n) ihres Forschungsraums fließend und haben hervorragende Rechts- und Landeskenntnisse.

Treten Sie mit uns in Verbindung:

Institut für Ostrecht e.V.
Landshuter Straße 4
93047 Regensburg
Tel.: 0941/ 943 5450
Fax: 0941/ 943 5465
E-Mail: info(at)ostrecht.de