Das Institut für Ostrecht (IOR) wurde am 18.7.1957 auf Initiative von Reinhart Maurach als rechtsfähiger Verein (e. V.) gegründet. Seine Aufgaben umfassen die systematische Erforschung der Rechtssysteme in den ehemals sozialistischen Staaten Osteuropas einschließlich der Rechtspraxis und der Rechtswissenschaft, die Verbreitung der Forschungsergebnisse in Deutschland und im Ausland, die Teilnahme an der internationalen rechtlichen Zusammenarbeit sowie die Stärkung des wissenschaftlichen Erfahrungsaustauschs und der internationalen Beziehungen auf allen Gebieten des Rechtswesens.
Zu diesem Zweck betreibt das Institut flächendeckende Grundlagenforschung und Projektforschungen, sammelt Rechtsliteratur aus und über den Forschungsraum, erstellt Rechtsgutachten für Gerichte, Behörden, Unternehmen und Private und erteilt Auskünfte über das Recht der osteuropäischen Staaten, gibt wissenschaftliche Publikationen und Periodika heraus, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und organisiert Rechtstagungen, Vorträge und ähnliche Veranstaltungen.
Seit 2026 ist das Institut ein An-Institut an der Universität Regensburg.
Das Institut für Ostrecht Regensburg und die Ukrainische Nationale Anwaltsvereinigung (UNBA) haben am 15. Oktober 2026 ein Memorandum über die Zusammenarbeit unterzeichnet. Damit schaffen beide Institutionen einen Rahmen für den fachlichen Austausch und gemeinsame Vorhaben zu Fragen des ukrainischen, deutschen und vergleichenden Rechts. Die UNBA ist die berufsständische Organisation der …
Die Mittelbayerische Zeitung kündigte am 09. Oktober in ihrer Online-Ausgabe (PayWall) die gemeinsame Konferenz des IOR und des Denkraum Ukraine „EU Compatibility and Legal Transplants in Ukrainian Investment and Corporate Law“ , die vom 15. bis 17. Oktober stattfindet, an. Die Konferenz wird auch im Veranstaltungskalender der Stadt Regensburg und …
Das Institut für Ostrecht lädt gemeinsam mit Denkraum Ukraine der Universität Regensburg vom 15. bis zum 17. Oktober 2026 zu der Konferenz „EU Compatibility and Legal Transplants in Ukrainian Investment and Corporate Law“ ein. Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler aus der Ukraine, Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Österreich, Slowenien, Kroatien, Moldau …
Das Heft 07-09/2026 der WiRO ist erschienen. Wie inzwischen gewohnt, stellen wir Ihnen die aktuelle Ausgabe hier als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung. IOR-Chronik: Ukraine, Polen, Tschechische Republik, Slowakische Republik, Belarus, Ungarn, Rumänien, Republik Moldau, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmaedonien, Albanien, Georgien Aus der Tätigkeit der IRZ: Region …
Am 1. und 2. Oktober 2026 fand an der Universität Graz die Tagung „Recht in Osteuropa: Vielfalt, Wandel und neue Perspektiven“ statt. Die Tagung brachte Ostrechtswissenschaftlerinnen und Ostrechtswissenschaftler verschiedener Generationen und aus zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen und bot Raum für den Austausch über aktuelle Forschungsfragen sowie über die Zukunft der …
Die Mittelbayerische Zeitung hat am 02.10.2026 über die Zuwendungen des Bundes an in Regensburg ansässige Organisationen berichtet. Auch das Institut für Ostrecht wird in dem Beitrag genannt. Unser besonderer Dank gilt der Bundestagsabgeordneten Carolin Wagner für die anerkennenden Worte zu unserer Arbeit, die wir sehr zu schätzen wissen. Sie betont: …
Am 1. und 2. Oktober 2026 nahm Jan Sommerfeld, wissenschaftlicher Referent für tschechisches und slowakisches Recht auf Einladung von Prof. Dr. Přemysl Raban, Inhaber des Lehrstuhls für Handelsrecht an der Westböhmischen Universität Pilsen, am jährlichen Treffen der Lehrstühle für Handelsrecht der Tschechischen Republik und der Slowakei teil. Der erste Konferenztag …
Auf Einladung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration hat das Institut für Ostrecht an der Konferenz „Preventing and Combating Domestic Violence: Assistance to Non-EU Member States in the Danube Region“ teilgenommen, die am 24. und 25. September 2026 in Sofia stattfand. Die Konferenz wurde vom bulgarischen Innenministerium …
Am 21. und 22. September 2026 fand in Regensburg die Jahreskonferenz des Zentrums für interdisziplinäre Ukrainestudien Denkraum Ukraine statt. Unter dem Titel „Spatial Turns in Ukrainian Studies“ diskutierten über 30 Teilnehmende aus Deutschland, der Ukraine, Kanada, Ungarn, Italien, Norwegen, Polen, Rumänien, Schweden, der Schweiz und Tschechien aktuelle Fragen der Ukraine …
Für die kommenden fünf Monate begrüßt das Institut für Ostrecht Professor Dr. Yevhen Pysmenskyi aus der Ukraine als Gastwissenschaftler. Der Forschungsaufenthalt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Programms „Zukunft Ukraine“ gefördert und dient der Vertiefung des wissenschaftlichen Austauschs zwischen der Ukraine und Deutschland im Bereich des Strafrechts …
Das Institut für Ostrecht gliedert sich – hierin der Tradition der Abteilung Recht im Osteuropa-Instituts Breslau folgend – in Länderreferate. Dies erlaubt eine synoptisch-geografische Erforschung der Rechtsentwicklung in Osteuropa, die in dieser Form in der Welt einzigartig ist.
Die Länderreferentinnen und Länderreferenten des IOR sind ausgewiesene Spezialisten für die Rechtsordnungen der von ihnen beobachteten Staaten. Sie sprechen die Sprache(n) ihres Forschungsraums fließend und haben hervorragende Rechts- und Landeskenntnisse.