Das Institut für Ostrecht (IOR) wurde am 18.7.1957 auf Initiative von Reinhart Maurach als rechtsfähiger Verein (e. V.) gegründet. Seine Aufgaben umfassen die systematische Erforschung der Rechtssysteme in den ehemals sozialistischen Staaten Osteuropas einschließlich der Rechtspraxis und der Rechtswissenschaft, die Verbreitung der Forschungsergebnisse in Deutschland und im Ausland, die Teilnahme an der internationalen rechtlichen Zusammenarbeit sowie die Stärkung des wissenschaftlichen Erfahrungsaustauschs und der internationalen Beziehungen auf allen Gebieten des Rechtswesens.
Zu diesem Zweck betreibt das Institut flächendeckende Grundlagenforschung und Projektforschungen, sammelt Rechtsliteratur aus und über den Forschungsraum, erstellt Rechtsgutachten für Gerichte, Behörden, Unternehmen und Private und erteilt Auskünfte über das Recht der osteuropäischen Staaten, gibt wissenschaftliche Publikationen und Periodika heraus, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und organisiert Rechtstagungen, Vorträge und ähnliche Veranstaltungen.
Seit 2026 ist das Institut ein An-Institut an der Universität Regensburg.
Am 15.07.2026 stand am Institut für Ostrecht ganz die Frage im Mittelpunkt, wie es um Presse und Demokratie in der Ukraine – und im Vergleich dazu in Deutschland – bestellt ist. Zwei Veranstaltungen boten dazu am selben Tag unterschiedliche, aber eng miteinander verwobene Perspektiven. „Mehr als Nachrichten“: Journalismus unter Kriegsbedingungen …
Im Juli 2026 begrüßt das Institut für Ostrecht zwei renommierte Gastwissenschaftler aus Polen: Frau Prof. Natalia Kohtamäki und Herrn Dr. Jarosław Stasiak. Beide bereichern mit ihrer fachlichen Expertise – von der europäischen Finanzaufsicht bis zum polnischen Grundbuchrecht – den wissenschaftlichen Austausch zwischen Polen und Deutschland. Prof. ucz. dr hab. Natalia …
Am 14. Juli 2026 stellten Studierende der Ost-West-Studien der Universität Regensburg am Institut für Ostrecht ihr Können in einer Prozesssimulation zu einem fiktiven Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) unter Beweis. Die Veranstaltung bildete den praxisnahen Abschluss des Sommersemester-Seminars „Ost-West-Studien – Europa im Diskurs: Interdisziplinäres Seminar zu Themen der europäischen …
Am 10. und 11. Juli 2026 versammelten sich an der Universität Regensburg Wegbegleiter, Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland, um im Rahmen eines Gedächtnissymposions an Prof. Dr. Dres. h. c. Friedrich-Christian Schroeder zu erinnern. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, ein eindrucksvoller …
Seit dem Wahlsieg von Péter Magyar im April 2026 arbeitet die neue ungarische Regierung systematisch die 16 Jahre Fidesz-Herrschaft auf. Das Institut für Ostrecht begleitet diesen historischen Prozess wissenschaftlich. In einem Gastbeitrag für Legal Tribune Online (LTO) erläutert Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Referent für ungarisches …
Termin: 16-18. November 2026Veranstaltungsort: Széchenyi István Universität Győr Organisatoren: Deák Ferenc Fakultät für Staats- und Rechtswissenschaften der Széchenyi Universität Győr, Magyar-Német Ifjúságért Egyesület – Deutsch-Ungarisches Jugendwerk e.V., Institut für OstrechtPartner: Universität Regensburg, Universität Passau, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof, Universität Augsburg, Universität Wien, Andrássy Universität Budapest, Deutsch-Ungarischer Jugendrat Das Deutsch-Ungarische …
Am 30. Juni 2026 veranstaltete das Institut für Ostrecht (IOR) gemeinsam mit der Universität Regensburg und der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Regensburg die Podiumsdiskussion „Georgia at a Crossroads: Recent Legislation, Rule of Law and Geopolitical Perspectives“. Die hybride Veranstaltung – vor Ort in der Landshuter Straße 4 sowie online per Zoom …
Das Heft 04-06/20265 der WiRO ist erschienen. Wie inzwischen gewohnt, stellen wir Ihnen die aktuelle Ausgabe hier als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung. Tsurkalenko, Yuliia, Wahlen in der Ukraine zwischen Kriegszustand und Nachkriegsordnung: verfassungsrechtliche Grenzen und praktische Herausforderungen, DOI: 10.61028/wiro-2026-02-50 Dežman, Aljoša/ Zahrastnik, Kristjan, Haftung von Staat und Arbeitgeber für Schäden …
Wann? Mi, 15.07.2026, 14:00–15:00 Uhr Wo? Institut für Ostrecht an der Universität Regensburg Berichten, wenn der Strom ausfällt. Einordnen, wenn Desinformation die Lage verschleiert. Der Vortrag zeigt, unter welchen Bedingungen Journalist:innen in der Ukraine arbeiten – zwischen Sicherheitsrisiken, russischer Propaganda und der schwierigen Lage im annektierten Donbas. Im Fokus steht …
Das Deutsch-Ungarische Jugendwerk veranstaltet jährlich ein deutsch-ungarisches Jugendparlament. Auf dessen letzter Sitzung wurde 2025 beschlossen, ein rechtswissenschaftliches Forschungsprojekt für den juristischen Nachwuchs in Deutschland, Ungarn und Österreich ins Leben zu rufen. Unter dem Titel „Junge Juristen entlang der Donau“ sind Studierende und Promovierende eingeladen, eigene Forschungsarbeiten zu sechs Themenfeldern einzubringen: …
Das Institut für Ostrecht gliedert sich – hierin der Tradition der Abteilung Recht im Osteuropa-Instituts Breslau folgend – in Länderreferate. Dies erlaubt eine synoptisch-geografische Erforschung der Rechtsentwicklung in Osteuropa, die in dieser Form in der Welt einzigartig ist.
Die Länderreferentinnen und Länderreferenten des IOR sind ausgewiesene Spezialisten für die Rechtsordnungen der von ihnen beobachteten Staaten. Sie sprechen die Sprache(n) ihres Forschungsraums fließend und haben hervorragende Rechts- und Landeskenntnisse.