Das Institut für Ostrecht (IOR) wurde am 18.7.1957 auf Initiative von Reinhart Maurach als rechtsfähiger Verein (e. V.) gegründet. Seine Aufgaben umfassen die systematische Erforschung der Rechtssysteme in den ehemals sozialistischen Staaten Osteuropas einschließlich der Rechtspraxis und der Rechtswissenschaft, die Verbreitung der Forschungsergebnisse in Deutschland und im Ausland, die Teilnahme an der internationalen rechtlichen Zusammenarbeit sowie die Stärkung des wissenschaftlichen Erfahrungsaustauschs und der internationalen Beziehungen auf allen Gebieten des Rechtswesens.
Zu diesem Zweck betreibt das Institut flächendeckende Grundlagenforschung und Projektforschungen, sammelt Rechtsliteratur aus und über den Forschungsraum, erstellt Rechtsgutachten für Gerichte, Behörden, Unternehmen und Private und erteilt Auskünfte über das Recht der osteuropäischen Staaten, gibt wissenschaftliche Publikationen und Periodika heraus, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und organisiert Rechtstagungen, Vorträge und ähnliche Veranstaltungen.
Seit 2026 ist das Institut ein An-Institut an der Universität Regensburg.
Seit dem Wahlsieg von Péter Magyar im April 2026 arbeitet die neue ungarische Regierung systematisch die 16 Jahre Fidesz-Herrschaft auf. Das Institut für Ostrecht begleitet diesen historischen Prozess wissenschaftlich. In einem Gastbeitrag für Legal Tribune Online (LTO) erläutert Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Referent für ungarisches …
Termin: 16-18. November 2026Veranstaltungsort: Széchenyi István Universität Győr Organisatoren: Deák Ferenc Fakultät für Staats- und Rechtswissenschaften der Széchenyi Universität Győr, Magyar-Német Ifjúságért Egyesület – Deutsch-Ungarisches Jugendwerk e.V., Institut für OstrechtPartner: Universität Regensburg, Universität Passau, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof, Universität Augsburg, Universität Wien, Andrássy Universität Budapest, Deutsch-Ungarischer Jugendrat Das Deutsch-Ungarische …
Am 30. Juni 2026 veranstaltete das Institut für Ostrecht (IOR) gemeinsam mit der Universität Regensburg und der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Regensburg die Podiumsdiskussion „Georgia at a Crossroads: Recent Legislation, Rule of Law and Geopolitical Perspectives“. Die hybride Veranstaltung – vor Ort in der Landshuter Straße 4 sowie online per Zoom …
Das Heft 04-06/20265 der WiRO ist erschienen. Wie inzwischen gewohnt, stellen wir Ihnen die aktuelle Ausgabe hier als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung. Tsurkalenko, Yuliia, Wahlen in der Ukraine zwischen Kriegszustand und Nachkriegsordnung: verfassungsrechtliche Grenzen und praktische Herausforderungen, DOI: 10.61028/wiro-2026-02-50 Dežman, Aljoša/ Zahrastnik, Kristjan, Haftung von Staat und Arbeitgeber für Schäden …
Wann? Mi, 15.07.2026, 14:00–15:00 Uhr Wo? Institut für Ostrecht an der Universität Regensburg Berichten, wenn der Strom ausfällt. Einordnen, wenn Desinformation die Lage verschleiert. Der Vortrag zeigt, unter welchen Bedingungen Journalist:innen in der Ukraine arbeiten – zwischen Sicherheitsrisiken, russischer Propaganda und der schwierigen Lage im annektierten Donbas. Im Fokus steht …
Das Deutsch-Ungarische Jugendwerk veranstaltet jährlich ein deutsch-ungarisches Jugendparlament. Auf dessen letzter Sitzung wurde 2025 beschlossen, ein rechtswissenschaftliches Forschungsprojekt für den juristischen Nachwuchs in Deutschland, Ungarn und Österreich ins Leben zu rufen. Unter dem Titel „Junge Juristen entlang der Donau“ sind Studierende und Promovierende eingeladen, eigene Forschungsarbeiten zu sechs Themenfeldern einzubringen: …
Überall auf dem Globus scheint die Demokratie zu erodieren, zumindest in der Defensive zu sein: im sogenannten Westen ebenso wie im Globalen Süden, und im Osten „sowieso“. Grund genug, einmal genauer hinzusehen. Anlässlich des 30. Jahrestags der ukrainischen Verfassung am 28.06.2026 diskutieren wir am 15.07.2026 von 19:00 bis 21:00 Uhr …
Georgien steht an einem historischen Wendepunkt. Zwischen demokratischen Reformversprechen, zunehmend autoritären Tendenzen und einem geopolitischen Tauziehen zwischen Brüssel und Moskau stellt sich die Frage: Wohin steuert das Land? Das Institut für Ostrecht (IOR) lädt gemeinsam mit der Universität Regensburg und der Katholischen HochschulGemeinde Regensburg am 30. Juni 2026 zu einer …
Die Universität Regensburg hat dem Institut für Ostrecht (IOR) die Befugnis verliehen, sich künftig als „Institut für Ostrecht an der Universität Regensburg“ zu bezeichnen. Mit dieser Entscheidung würdigt die Universität die seit 2007 bestehende enge Zusammenarbeit zwischen dem IOR und der Fakultät für Rechtswissenschaft und hebt die Partnerschaft auf eine …
Am 18. Juni 2026 fand in Frankfurt am Main das Autorenforum der Loseblattsammlung „Internationales Ehe- und Kindschaftsrecht mit Staatsangehörigkeitsrecht“ (IEK) statt. Der Verlag für Standesamtswesen hatte Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland eingeladen, um gemeinsam 100 Jahre Familienrecht in Europa zu reflektieren und aktuelle Entwicklungen im internationalen Familienrecht …
Das Institut für Ostrecht gliedert sich – hierin der Tradition der Abteilung Recht im Osteuropa-Instituts Breslau folgend – in Länderreferate. Dies erlaubt eine synoptisch-geografische Erforschung der Rechtsentwicklung in Osteuropa, die in dieser Form in der Welt einzigartig ist.
Die Länderreferentinnen und Länderreferenten des IOR sind ausgewiesene Spezialisten für die Rechtsordnungen der von ihnen beobachteten Staaten. Sie sprechen die Sprache(n) ihres Forschungsraums fließend und haben hervorragende Rechts- und Landeskenntnisse.